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Mecklenburg-VorpommernBauland in MV sprunghaft teurer - aber nicht überall

15.10.2026, 12:09 Uhr
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Für Baugrundstücke muss auch in MV tiefer in die Tasche gegriffen werden. Wo Kaufinteressierte jetzt noch günstig an ein Grundstück kommen.

Schwerin (dpa/mv) - Bauland ist in Mecklenburg-Vorpommern zuletzt sprunghaft teurer geworden. Im vergangenen Jahr wurden Baugrundstücke für Wohnen und Gewerbe zum durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 85,04 Euro verkauft, wie das Statistische Amt des Landes ausgerechnet hat. Das sei ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 59 Prozent.

Das Amt erfasste den Angaben zufolge alle 1.391 Kauffälle - 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Die verkaufte Gesamtfläche sank zugleich um 29 Prozent auf knapp zwei Millionen Quadratmeter.

Gut die Hälfte des 2025 verkauften Baulandes war laut Amt baureifes Land zur Bebauung mit Wohnhäusern. Solche Grundstücke liegen meist an bereits existierenden Straßen und sind oft auch schon in passende Parzellen eingeteilt. Für potenzielle Bauherren sind sie besonders interessant.

Baureife Grundstücke über 100 Euro je Quadratmeter

Die Preise sind hier aber deutlich höher als für Bauland insgesamt. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für baureifes Wohnbauland betrug im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern 111,40 Euro, wie das Amt errechnete.

Dabei sind die Preisunterschiede regional groß. Für die Hansestadt Rostock etwa weist die Statistik für 2025 im Schnitt 448,41 EUR pro Quadratmeter baureifes Wohnbauland aus. Für Schwerin sind es 195,18 Euro, für den Landkreis Rostock 175,83 Euro, im Landkreis Vorpommern-Rügen 129,16 Euro und in Nordwestmecklenburg 113,36.

Hier Grundstücke für unter 100 Euro je Quadratmeter

Unter 100 Euro pro Quadratmeter lag der Durchschnittspreis für baureife Grundstücke in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald (97,11 Euro pro Quadratmeter), Mecklenburgische Seenplatte (70,61 Euro) und Ludwigslust-Parchim (66,14 Euro). Auch die Preisentwicklung verläuft regional unterschiedlich. Im Seenplatte-Kreis hat sich der Durchschnittspreis binnen Jahresfrist mehr als verdoppelt. Er lag 2024 dort noch bei 33,37 Euro, so das Statistik-Amt.

Gestiegen sind die Quadratmeterpreise demnach auch in Schwerin (2024: 158,61 Euro), im Landkreis Rostock (2024: 162,22 Euro), in Vorpommern-Rügen (2024: 113,43 Euro), in Vorpommern-Greifswald (2024: 74,43 Euro) und in Ludwigslust-Parchim (2024: 50,74 Euro). Gesunkene Quadratmeterpreise für Baugrundstücke meldete das Amt für Rostock (2024: 460,47) und für den Landkreis Nordwestmecklenburg (2024: 119,91 Euro).

Quelle: dpa

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