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Mecklenburg-VorpommernFeuerwehr löscht weiter Glutnester in alter Malzfabrik

21.10.2026, 12:12 Uhr
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Auch Tage nach dem Brand rückt die Feuerwehr immer wieder zur Ruine der historischen Malzfabrik in Wismar aus. Glutnester müssen gelöscht werden. Es besteht Einsturzgefahr.

Wismar (dpa/mv) - Nach dem Großbrand in der alten Malzfabrik "Wismaria" hat die Stadt Wismar eindringlich davor gewarnt, das auch als Lost Place bekannte Gelände der Ruine zu betreten. "Es herrscht akute Lebensgefahr, da ein Einsturz des Gebäudes nicht ausgeschlossen werden kann", so ein Stadtsprecher.

Die Feuerwehr Wismar musste auch in vergangenen Nacht noch mehrmals zur Brandruine ausrücken, um Glutnester zu löschen. Das Feuer war am Sonntag vermutlich im zweiten Obergeschoss ausgebrochen und hatte sich von dort auf den dritten Stock und das Dach ausgeweitet. Etwa 150 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren waren mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Die Brandursache ist noch unklar. Es laufen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Ein Brandursachenermittler war bereits zusammen mit dem Brandermittler der Kriminalpolizei vor Ort.

Die unter Denkmalschutz stehende Fabrikruine wurde seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. In DDR fungierte der VEB Wismaria als Getränkefabrik.

Quelle: dpa

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