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Nordrhein-WestfalenBunter Fisch auf Berlinreise: Bündnis wirbt für AfD-Verbot

14.10.2026, 04:28 Uhr
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Ein NRW-Bündnis fordert, dass der Bundesrat ein Verbotsverfahren gegen die AfD beantragt. Die Aktion startet heute in Bielefeld und endet am Freitag in Berlin.

Bielefeld (dpa/lnw) - Es sind viele kleine bunte Fische, die zusammen einen großen bilden - auf ihm prangt der Spruch: "Wir sind mehr!". Mit einer großformatigen Fisch-Figur wirbt ein Bündnis aus Nordrhein-Westfalen für ein Verbot der AfD. Die Figur des Künstlers Jacques Tilly ist kurz davor, einen kleinen braun-blauen Fisch zu verschlingen. Heute soll das Kunstwerk um 13.00 Uhr in Bielefeld bei einer Kundgebung zu sehen sein.

Organisiert wird die Aktion durch das Bündnis "NRW-Appell AfD-Verbot jetzt". Es ist ein Zusammenschluss von 130 Organisationen und Initiativen aus Nordrhein-Westfalen sowie Teil der bundesweiten Kampagne "AfD-Verbot.jetzt".

Die Initiative fordert, dass der Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht ein Parteiverbotsverfahren beantragt. Nach Angaben des Netzwerks wurden in NRW bisher mehr als 120.000 Unterschriften dafür gesammelt. Im Juni habe das Bündnis sie an Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) übergeben.

Am 16. Oktober wählt der Bundesrat Wüst zum neuen Präsidenten. Das Bündnis will ihn daran erinnern, dass der Bundesrat ein Verbotsverfahren beantragen müsse. "Die Stationen auf unserem Weg zeigen: Wir sind nicht allein. Von Nordrhein-Westfalen bis Berlin wächst die Zahl derer, die ein AfD-Verbot fordern", sagte Klaus Rees vom NRW-Appell in Ostwestfalen.

Auf dem Weg nach Berlin macht der Fisch auch in Hannover, Magdeburg und Potsdam Station. Zum Abschluss ist am Freitag, 16. Oktober, um 12.30 Uhr eine Kundgebung in Berlin geplant. Dort soll Wüst ein kleines Geschenk überreicht werden, das ihn auf seine anstehenden Aufgaben einstimmen soll.

Quelle: dpa

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