Lehren aus Germanwings-AbsturzAusweispflicht könnte zurückkehren150 Menschen sterben, weil ein Copilot seinen Kollegen aus dem Cockpit ausgesperrt und ein Germanwings-Flugzeug zum Absturz gebracht haben soll. Die Öffentlichkeit ist entsetzt, die Politik wird aktiv. Bundesinnenminister de Maizière hat Vorschläge.02.04.2015
Depressive befürchten Rückschritt Stigmatisierung nützt niemandemDer Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine war offenbar an schweren Depressionen erkrankt. Über vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter dieser Krankheit, gefährden aber niemanden außer sich selbst. Das droht jetzt in Vergessenheit zu geraten.01.04.2015Von Sonja Gurris
Identifizierung bis Ende der WocheEinsatzkräfte bergen alle Germanwings-OpferAm Absturzort der Germanwings-Maschine haben die Ermittler die Bergung der Leichen beendet. Es gebe keine Opfer mehr am Absturzort, teilte die Gendarmerie mit. Die Identifizierung der Leichen soll bis Mitte der Woche abgeschlossen sein31.03.2015
"Abgeklungene depressive Episode"Copilot teilte Lufthansa Depression mitDer Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat die Lufthansa im Jahr 2009 als Flugschüler über eine "abgeklungene schwere depressive Episode" informiert. Dennoch sei seine ärztliche Flugtauglichkeit bestätigt worden, teilt der Konzern mit.31.03.2015
Hollande verspricht AufklärungAbsturzopfer werden diese Woche identifiziertBei seinem Besuch in Berlin verspricht Frankreichs Präsident Hollande den Angehörigen, dass alle 150 Toten schon in den kommenden Tagen identifiziert würden. Bei den Ermittlungsarbeiten helfen nun auch deutsche Experten vor Ort.31.03.2015
"Respekt vor den Opfern"Lufthansa sagt Jubiläumsfeier abVor einer Woche sterben 150 Menschen an Bord einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen. Der Mutterkonzern will angesichts der Tragödie sein Firmenjubiläum nun nicht feiern.31.03.2015
Lubitz wollte eine Auszeit nehmenIdentifizierung der Opfer dauert MonateExperten der französischen Gendarmerie identifizieren in Pontoise bei Paris DNA-Proben der Absturzopfer. Die Arbeit wird wohl Monate dauern. Ermittler berichten derweil, dass Lubitz sich darum bemüht hat, eine Auszeit zu nehmen.31.03.2015
Germanwings-EntschädigungenVersicherer stellen 300 Millionen zurückDie Versicherer der Lufthansa bilden bereits Rückstellungen für Entschädigungen der Angehörigen der getöteten Germanwings-Passagiere. Einem Bericht zufolge sind die Summen weit höher als bei vergleichbaren Fällen.30.03.2015
Debatte um Schweigepflicht"Notfall-Definition muss überdacht werden"Die Germanwings-Katastrophe in Frankreich löst eine Diskussion über die ärztliche Schweigepflicht für sensible Berufe wie Piloten aus. Neben Politikern und Experten diskutieren auch die Kommentatoren der deutschen Presse, wie weit die ärztliche Schweigepflicht reichen sollte.30.03.2015
Vor mehreren JahrenLubitz war wegen Suizidgefahr in BehandlungDer Copilot der abgestürzten Germanwingsmaschine hatte vor Jahren offenbar Selbstmordgedanken. Für die Staatsanwaltschaft ist der Fall dennoch noch nicht aufgeklärt. Berichte über das Motiv des Todespiloten seien "Spekulationen", heißt es.30.03.2015