35 Millionen Euro für ProjekteBund fördert Forschung zu AntisemitismusAntisemitismus ist in der Öffentlichkeit wieder sehr präsent, nicht zuletzt auf Querdenken-Protesten sind antijüdische Ressentiments immer wieder zu hören. Die Bundesregierung will gegensteuern. Sie investiert 35 Millionen Euro, um die Ursprünge des Antisemitismus zu erforschen.04.08.2021
Unesco zeichnet Deutschland ausJüdische Kultur und Limes sind WelterbeDie Unesco verleiht zwei weiteren Kulturstätten in Deutschland den Welterbe-Status. Darunter fallen die Schum-Stätten als Ursprung des jüdischen Lebens in Europa. Auch der Limes am Rhein kann sich mit der begehrten Auszeichnung schmücken. Die Entscheidung um einen "beispiellosen Fall" steht noch aus.27.07.2021
Abschied von Staatschef RivlinSteinmeier würdigt Freundschaft mit IsraelBundespräsident Steinmeier beendet seinen Besuch in Israel. Emotionale Worte richtet er dabei an seinen Kollegen und Freund Rivlin, der kommende Woche aus dem Amt scheidet. Zudem sagt er Israel die deutsche Freundschaft auch nach der Ära Merkel zu.02.07.2021
Novum in der BundeswehrMilitärrabbiner Balla schreibt GeschichteDie Bundesrepublik bekommt das erste Mal in ihrer Geschichte einen Militärrabbiner. Der gebürtige Ungar Zsolt Balla bringt Kindheitserfahrungen und Eindrücke mit, die weit über seine Arbeit als Rabbiner in Leipzig hinausgehen.21.06.2021Von Solveig Bach
"Niederträchtiger Anschlag"Unbekannter zündet Brandsatz an SynagogeIn den Morgenstunden gießt ein Mann in Ulm eine Flüssigkeit aus einer Flasche an die Mauern einer Synagoge - und zündet sie an. Niemand wird verletzt. Ministerpräsident Kretschmann verurteilt die antisemitische Tat scharf. Derweil sucht die Polizei nach dem Täter.05.06.2021
"Es wird Hass geschürt"Ahmad Mansour: Manche werden von der Türkei mobilisiertBrennende Israel-Flaggen, Angriffe auf Synagogen und judenfeindliche Parolen: Auf deutschen Straßen zeigen Demonstranten offen Antisemitismus. Schuld daran sei nicht nur eine versäumte Integrationspolitik, sagt Psychologe Ahmad Mansour. Er sieht auch Moscheen als Teil des Problems.18.05.2021
Neue Buchstabiertafel kommtW wie Wilhelm, Wiesbaden oder was?A wie Anton? Nicht divers genug. Die Zukunft heißt Aachen oder Augsburg. Städte ersetzen bald das Buchstabieren mit Vornamen. Und die Nazis sollen auf keinen Fall das letzte Wort haben. 10.05.2021
Straßenfeger aus IsraelWarum "Shtisel" so erfolgreich istEine Serie, die das Leben von ultraorthodoxen Juden in Jerusalem zeigt, ist zum weltweiten Erfolg geworden. "Shtisel" lebt von den Charakteren, ihren Widersprüchen und ihrer Menschlichkeit.18.04.2021Von Tal Leder, Tel Aviv
"Alle Gefühle waren eingefroren"Eine Auschwitz-Überlebende erinnert sich Dita Kraus ist 13 Jahre alt, als die SS sie deportiert. Zunächst nach Theresienstadt, dann nach Auschwitz und schließlich nach Bergen-Belsen. Auch Jahrzehnte später lassen sie die Erinnerungen an diese Zeit nicht los. 11.04.2021Von Britta Lange
Die Welt reparierenHeimatschein - zwischen Berlin und Tel Aviv"Tikkun Olam - Heimatschein" von Samira Lazarovic ist der erste Roman der Berliner Autorin mit Hamburger Wurzeln. Lazarovics Roman bietet intelligente Unterhaltung, gepaart mit der indirekten Aufforderung zum interkulturellen Dialog.21.03.2021Von Alexander Klein