Fragen und Antworten Fiasko oder Falle: Was hinter Russlands Cherson-Rückzug stecktSeit Wochen deutet vieles auf einen bevorstehenden Abzug russischer Truppen aus Cherson hin. Nun gibt Moskau offiziell bekannt, die Stadt aufzugeben. Doch was steckt dahinter: Eine weitere Niederlage Russlands oder eine ausgeklügelte Falle? ntv.de beantwortet die wichtigsten Fragen zum Rückzug der Kreml-Truppen.10.11.2022Von Uladzimir Zhyhachou
"Tausend Soldaten gerettet"Kadyrow lobt Cherson-Rückzug und kritisiert KremlUnter dem Druck ständiger ukrainischer Angriffe ordnet Russland den Abzug des russischen Militärs aus Cherson und der gesamten Region um die Stadt an. Ein herber territorialer Verlust für die Putin-Truppen. Tschetschenen-Führer Kadyrow hält den Schritt für die richtige Entscheidung.10.11.2022
Überlebende Russen berichten"Ganze Bataillone von Mobilisierten sterben in Schützengräben"Mobilisierte Soldaten sollen die russische Verteidigungslinie stopfen. Dafür werden sie an der Front wortwörtlich ausgesetzt. Auf sich allein gestellt und schlecht ausgerüstet versuchen sie irgendwie, Artillerie, Drohnen und Raketen zu überleben. Das gelingt nur den wenigsten, wie Rückkehrer berichten.08.11.2022Von Ellen Ivits
Nach Prigoschins BekenntnisUS-Regierung von Wahleinmischung "nicht überrascht"Der Chef der Söldnertruppe Wagner spricht offen über erfolgte und noch beabsichtigte Einmischungen in US-Wahlen. Washington gibt sich wenig überrascht zu dem Eingeständnis von "Putins Koch" - kündigt vor den anstehenden Kongresswahlen aber Schritte der Vorsicht an.07.11.2022
Anhaltende AttackenSelenskyj: Russland erleidet hohe Verluste im OstenTrotz zuletzt geringer Fortschritte hält Russland an seinen Offensivoperationen im Osten der Ukraine fest. Laut dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj verzeichnet die Gegenseite dabei jedoch hohe Verluste. Selenskyj warnt gleichzeitig vor neuen Angriffen auf die Infrastruktur seines Landes. 06.11.2022
Der Kriegstag im ÜberblickKämpfe bei Cherson dauern an - Russland soll zivile Schiffe zerstört habenVor allem im Süden der Ukraine wird weiter heftig gekämpft. Nach Angriffen auf den Kachowka-Staudamm ist die Strom- und Wasserversorgung der Stadt Cherson unterbrochen. Ähnlich kritisch geht es in der ukrainischen Hauptstadt zu. Derweil will die EU die Ukraine mit einem neuen Hilfspaket unterstützen.06.11.2022
Angriff mit sechs Raketen?Moskau meldet Beschuss von Kachowka-StaudammSeit Kriegsbeginn halten russische Truppen das Wasserkraftwerk Kachowka und den gleichnamigen Staudamm im Süden der Ukraine besetzt. Bereits im August will die ukrainische Armee die Autobrücke des Damms durch gezielten Beschuss unbrauchbar gemacht haben. Russland zufolge erfolgen nun weitere Angriffe.06.11.2022
Nach erfolgreichem Krim-AngriffSelenskyj will Crowdfunding für Seedrohnen-Flotte Die maritimen Drohnen sind nach ukrainischen Angaben von großer Bedeutung: Gleich drei russische Kriegsschiffe sollen mithilfe der Kriegsgeräte getroffen worden sein. Nun will die Ukraine Geld sammeln, um eine "ganze Flotte" der Seedrohnen anzuschaffen. 06.11.2022
Per Dekret noch nicht beendetGeht die russische Mobilmachung im Geheimen weiter?Mehr als 300.000 Soldaten sollen in Russland für den Krieg in der Ukraine mobilisiert worden sein. Experten zufolge gibt es mehrere Anzeichen, dass die Mobilmachung fortgesetzt wird. 05.11.2022
Gesetz lockert EinberufungPutin lässt Schwerverbrecher in der Armee zuNach der Mobilisierung von mehr als 300.000 Soldaten lockert Präsident Putin den Zugang zur russischen Armee. Per Gesetz ist nun die Einberufung von wegen Schwerverbrechen verurteilten Ex-Häftlingen möglich.04.11.2022