Person der Woche: Wladimir PutinVom Bösewicht zum AlliiertenDer russische Präsident war vor Jahresfrist der kalte Feind des Westens. Doch in Syrien- und Migrationskrise wird er plötzlich zum Verbündeten. Er bietet das, was die USA vermissen lassen - weltpolitische Gestaltungsmacht.01.12.2015Von Wolfram Weimer
Angst in den USA vor MuslimenEin paranoides LandDie Vereinigten Staaten sind mitverantwortlich für die Flüchtlingswellen aus Syrien und Afghanistan. Doch diejenigen, die vor Terror und Gewalt fliehen, wollen sie nicht aufnehmen - weil sie fürchten, es könnten Terroristen sein. Die USA leiden unter Verfolgungswahn.20.11.2015Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Nahost-Experte gegen Intervention"IS wartet nur darauf, dass die Nato eingreift"Nach den Terroranschlägen von Paris spricht Frankreichs Präsident Hollande von einem "Akt des Krieges". Sollte Paris eine Nato-Sondersitzung beantragen, könnte der "Bündnisfall" ausgerufen werden. Ein Nahost-Experte sieht darin jedoch keine Lösung.16.11.2015
Preisverfall mit Folgen IEA warnt vor billigem Öl der OpecWer günstig fördern kann, drückt den Preis, schaltet die Konkurrenz aus - und kann ihn dann beliebig erhöhen. Dieses mögliche Szenario sieht die Internationale Energieagentur und zeigt mit dem Finger auf Produzenten im Nahen Osten.10.11.2015
Friedensdemonstration in Tel AvivTausende fordern lautstark Ende der GewaltDie Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina liegen auf Eis. Zuletzt kommt es wechselseitig immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen. In Gedenken an den ermordeten Jizchak Rabins demonstrieren Tausende Israelis für einen neuen Dialog.25.10.2015
Düstere Lage überallSteinmeier sieht Nahen Osten am TiefpunktNach Gesprächen mit Staatschefs und Ministern aus Staaten des Nahen und Mittleren Ostens kommt Bundesaußenminister Steinmeier zu einem deprimierenden Fazit. Viel Hoffnung auf ein Ende der Bürgerkriege und Krisen sieht er nicht. 20.10.2015
"Höhepunkt einer Terrorwelle"Attentäter attackieren Israelis mit StichwaffenDie Serie von blutigen Angriffen reißt nicht ab. Bei vier seperaten Attacken werden Israelis in Jerusalem und Tel Aviv schwer verletzt. Auch eine Anweisung von Regierungschef Netanjahu sorgt für Aufsehen unter arabischen Parlamentariern.08.10.2015
Umstrittene AktionIsrael zerstört Häuser von AttentäternIsrael macht seine Drohung wahr und reißt die Häuser von palästinensischen Attentätern ab. Während Netanjahu nun auch noch eine lückenlose Kameraüberwachung in den Straßen ankündigt, betont Abbas, dass er "keine Eskalation" will.06.10.2015
Unruhen und AnschlägeNetanjahu kündigte harte Schritte anAdministrativhaft für Randalierer, Schnellverfahren, um die Häuser von "Terroristen" zu zerstören: Israels Ministerpräsident Netanjahu will entschlossen gegen Palästinenser vorgehen. Noch an diesem Abend tritt sein Sicherheitskabinett zusammen.05.10.2015
Ban Ki Moon warnt vor EskalationIsrael fliegt Luftangriffe auf GazastreifenAus dem Gazastreifen fliegen Raketen, Israel antwortet umgehend mit Luftangriffen. Beobachter warnen, die Luftangriffe könnten zu einer weiteren Eskalation führen. Nach mehreren tödlichen Messerattacken auf Israelis ist die Lage in Jerusalem kritisch. 05.10.2015