Dutzende verschüttetUkraine meldet Tote nach Angriff auf WohnhausRussland behauptet, keine zivilen Objekte zu beschießen. Nach ukrainischen Angaben treffen im Gebiet Donezk erneut Raketen einen Wohnblock. Mindestens 15 Menschen sterben demnach, 24 lägen noch unter den Trümmern verschüttet. Zu wenigen können die Retter Kontakt herstellen.10.07.2022
Russische Raketen bedrohen EUBraucht Europa die eigene nukleare Abschreckung?Um Russland vor einer Atomattacke abzuschrecken, sind europäische Staaten wie Deutschland auf die USA angewiesen. Die Befehlsgewalt über die NATO-Kernwaffen obliegt dem US-Präsidenten. Soll Berlin das Angebot aus Paris annehmen, in der EU einen eigenen atomaren Schutzschirm aufzuspannen?10.07.2022Von Lea Verstl
Wimbledon-Triumph für KasachstanNur die Russland-Fragen stören Rybakinas GlückFür ihren völlig überraschenden Wimbledon-Triumph erhält Jelena Rybakina Glückwünsche aus Kasachstan und Russland. Seit vier Jahren tritt die gebürtige Moskauerin für das zentralasiatische Land an. Vom ihrem Sieg beim Rasen-Klassiker ist sie überwältigt, von Fragen zum Krieg überfordert.10.07.2022
Umweg über DeutschlandKanada findet Lösung für Rücksendung der GasturbineKanada macht den Weg für die Lieferung der gewarteten Siemens-Turbine für die Gaspipeline Nord Stream 1 frei. Die Regierung in Ottawa kündigt an, eine Ausnahme von den Russland-Sanktionen zu machen und die Turbine zunächst nach Deutschland zu schicken.10.07.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickMelnyk muss Berlin verlassen - Tote und Verletzte bei Beschuss von WohnviertelDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geht in Personalfragen vor. Mehrere Botschafter und der Chef der Regionalregierung in Cherson müssen gehen, auch Andrij Melnyk, der in der Vergangenheit die Bundesregierung scharf kritisierte. Die USA zeigen mit weiteren Zusagen, auf welcher Seite sie stehen. Und die Bundesregierung sichert Munitionslieferungen zu.10.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussische Truppen nehmen Donezk ins Visier - Melnyk muss Posten räumenIm Osten der Ukraine intensivieren Russlands Truppen nach ukrainischen Angaben ihre Angriffe auf die Region Donezk. Der ukrainische Präsident entlässt seinen Botschafter in Deutschland. Der frühere Kreml-Chef Medwedew freut sich derweil darüber, dass mit seinem Land wieder "ernsthaft gerechnet" werde.09.07.2022
"Spezialoperation erfüllt"Medwedew: Russland wird wieder ernst genommenSchon wieder schaltet sich Russlands Ex-Präsident mit scharfen Worten in den Ukraine-Krieg ein. Der Angriff auf das Nachbarland hat Medwedew zufolge seinen Zweck bereits erfüllt: Wie einst mit der Sowjetunion werde mit seinem Land nun wieder gerechnet.09.07.2022
Militärische Erfolge vermeldetMoskau rühmt sich mit zerstörten US-WaffenGeht es um eigene militärische Erfolge, gibt sich der Kreml stets redselig. Ein Hangar mit Haubitzen aus den USA sei zerstört worden, heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Zudem habe die russische Armee bei Angriffen zahlreiche ukrainische Soldaten getötet.09.07.2022
Ukraine meldet schwere AngriffeRusslands nächstes Ziel heißt offenbar DonezkDer Gouverneur von Luhansk spricht von einer "echten Hölle": Mit Raketenangriffen und Artilleriebeschuss versuchen russische Truppen tief in den Donezk vorzudringen. Die Ukraine will auf ganzer Linie Widerstand leisten.09.07.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUSA liefern weitere Waffen an Ukraine - Putin droht dem WestenTag 136 des Ukrainekrieges bricht an: Washington liefert weitere Waffen an Kiew. Russlands Präsident Putin droht unterdessen im Falle einer Ausweitung der Sanktionen gegen sein Land mit weitreichenden Folgen für den Westen. Und der ukrainische Präsident Selenskyj wird nicht müde, die internationale Gemeinschaft mit der Realität des Krieges zu konfrontieren.09.07.2022