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Sachsen-AnhaltZahl der Cannabis-Clubs in Sachsen-Anhalt wächst

15.10.2026, 14:05 Uhr
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Seit April 2024 bestehen Lockerungen beim Umgang mit Cannabis. Seitdem sind in Sachsen-Anhalt sogenannte Anbaugemeinschaften aktiv. Ihre Zahl steigt.

Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt wächst seit dem Inkrafttreten des Cannabisgesetzes vor gut zweieinhalb Jahren die Zahl der Anbauvereinigungen. Das Landesamt für Verbraucherschutz habe bislang 19 Erlaubnisse für sogenannte Cannabis-Clubs erteilt, wie die Behörde auf Anfrage mitteilte. Bis Ende 2024 waren acht Anträge für einen gemeinschaftlichen Anbau und die Weitergabe von Cannabis in Anbauvereinen bewilligt worden. Das neue Gesetz war zum 1. April 2024 in Kraft getreten.

Es legalisiert den privaten Eigenanbau von Erwachsenen und den gemeinschaftlichen Anbau von Cannabis in sogenannten Anbauvereinigungen, die nicht gewerblichen Zwecken dienen. Alle bisher genehmigten Cannabis-Clubs sind dem Landesamt zufolge aktiv, keiner hat aufgegeben. Ihre Mitgliederzahlen erfasst die Behörde nicht fortlaufend statistisch, wie es hieß.

Jährliche Kontrollen

Die Anbauvereinigungen würden in der Regel jährlich mittels Vor-Ort-Kontrollen überwacht. Vertreter des Landesamts kontrollieren dabei stichprobenartig die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, zudem werden Proben von den Anbauprodukten genommen, wie es hieß. Im Fokus der Kontrollen steht den Angaben zufolge unter anderem der THC-Gehalt, also der Gehalt des berauschenden Wirkstoffs in Marihuana.

Cannabis nur für den eigenen Konsum

Zum April 2024 wurde mit dem Cannabisgesetz grundsätzlich der Besitz und Eigenanbau begrenzter Mengen an Cannabis für Volljährige erlaubt. Seit Juli 2024 darf Cannabis auch in speziellen Vereinen gemeinschaftlich angebaut und an Mitglieder abgegeben werden. Der Anbau in diesen Vereinigungen dient ausschließlich der Versorgung der Mitglieder zum Eigenkonsum.

Quelle: dpa

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