Hütter sorgt für Wirbel

Eintracht-Coach straft Kapitän nach Debakel heftig ab

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Robin Koch und Eintracht Frankfurt sind mächtig angeschlagen. (Foto: IMAGO/Jan Huebner)
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12.10.2026 | 10:15 Uhr
Nach dem erschreckenden Debakel gegen RB Leipzig steht Eintracht Frankfurts Defensive im Fokus. Trainer Adi Hütter wechselt den Kapitän zur Halbzeit aus. Nun äußert sich Robin Koch.

Robin Koch hat sich nach Eintracht Frankfurts blamabler Defensivleistung und seiner persönlichen "Höchststrafe" kämpferisch gezeigt. "Mir ist klar, dass die kommenden Tage nicht einfach werden. Weglaufen oder den Kopf in den Sand stecken ist für mich aber keine Option", sagte der Kapitän des Fußball-Bundesligisten dem "Kicker". Der ehemalige Nationalspieler war beim 0:6 (0:4) bei RB Leipzig zur Halbzeit ausgewechselt worden.

Trainer Adi Hütter hatte seine Abwehr in dem Spiel als "nicht bundesligatauglich" beschrieben und gerade an Innenverteidiger Koch kein gutes Haar gelassen. Er habe ihn "erlöst", hatte der Österreicher gesagt: "Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes. Wenn du 16 Tore bekommst und Leader in der Abwehr bist, dann setze ich irgendwann auch mal ein Zeichen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte mehr von Robin."

Koch beantwortete die Kritik professionell und will sich seiner Verantwortung stellen. "Ich bin Kapitän und meine Pflicht ist es, diese Niederlage gemeinsam mit dem Team aufzuarbeiten, wegzustecken und unsere Mannschaft wieder aufzurichten", sagte er und versicherte, er werde sich "dieser Aufgabe und den Herausforderungen der kommenden Wochen mit voller Überzeugung und allem, was ich habe, stellen."

Seine Herausnahme wolle der 30-Jährige schnell abhaken. Es gehöre für ihn dazu, "Entscheidungen zu respektieren und zu akzeptieren, selbst wenn sie mich persönlich treffen oder ich sie mir anders gewünscht hätte". Nun wolle er seine "ganze Kraft hineinlegen, damit sich auch dieser Moment wieder ins Positive wendet". Das wird seine Mannschaft benötigen, in fünf Bundesligaspielen kassierte die vergangene Saison schon wackelige SGE-Abwehr bereits 16 Gegentore.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/sid